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Füße der meisten Säugetiere sind, wie die der Menschen
auch, nach den Lehren der Naturheilkunde ein Abbild des gesamten Körpers.
Experten stimulieren oder dämpfen mit der Fußreflexzonenmassage
ganz gezielt Organe, Extremitäten oder Gelenke. Wir Laien können
mit sanften Streicheleinheiten an den Pfotenballen das Wohlgefühl
von Hund und Katze verstärken. |
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Katzen
Ihre
Katze nehmen Sie dazu am besten auf den Schoß. Setzen Sie sich entspannt
auf die Couch oder in einen bequemen Sessel. Am besten legen Sie die Beine
hoch, so dass Mieze es sich auf Ihren Oberschenkel gemütlich machen
kann. Streicheln Sie Samtpfote erst sanft und nehmen Sie dann eine Pfote,
die Sie nicht unterm Körper wegziehen müssen, in die Handfläche.
Sie spüren dann die Ballen und können mit sanftem, leichten Druck
den Krallenmechanismus in Gang setzen. Beginnt Mieze zu schnurren, wiederholen
Sie die Druckübung eine Minute lang an den wechselden Ballen. Mit
Ihrem kleinen Finger können Sie auch zwischenden den Ballen die Härchen
sanft massieren (nicht pressen). Lassen Sie anschließend Ihre Fingerspitzen
entlang der Ballenränder kreisen, bis diese im Rhytmus des Schnurrens
vibrieren.
Wenn Sie spüren,
wie Ihre Katze entspannt, immer schwerer auf Ihrem Schoß liegt, sich
dehnt und räkelt, wiederholen Sie die Massage auch an den anderen
Pfoten. Schließen Sie ruhig dazwischen die Augen. Es lohnt sich,
denn die Ruhe Ihrer Katze überträgt sich unweigerlich auch auf
Sie. |
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Hunde
Hunde
sind etwas zappeliger als Katzen und müssen erst überzeugt werden,
dass kein Krallenschneiden oder Ähnliches bevorsteht. Kleinere Exemplare
können Sie neben sich auf einen Stuhl oder Sessel setzen. Bei den
Großen müssen Sie sich neben die Hundedecke oder den Hundekorb
setzen. Lassen Sie sich (und dem Hund) Zeit, bis Sie beide wirklich bequem
sitzen. Lehnen Sie sich möglichst irgendwo an, sonst spannen Sie Ihren
Rücken an und können nicht wirklich relaxen. Der Hund sollte
möglichst liegen, denn auch er kann sich sitzend nicht richtig entspannen.
Reden Sie ein paar Worte mit ihm. Dabei sollte Ihre Stimme verheißungsvoll
klingen. Streicheln Sie ihn zwischen den Ohren, dann an Kinn und Brust,
umschließen Sie mit der Handfläche ein Bein und fahren Sie entlang
dieser Pfote. Dabei sollten Sie entweder möglichst ruhig und gleichmäßig
atmen oder eine kleine Melodie summen. Das Hundeohr entnimmt beidem, dass
Sie auf Ruhe umgeschaltet haben. Dann können Sie die gleichen Übungen,
wie bei der Katze beschrieben, beginnen. Natürlich strecken sich die
Hundekrallen bei Druck nicht aus. Aber Sie werden spüren, wie sich
Ihre Ruhe auf den Hund überträgt. Vorsicht: Langbeinige Exemplare
können aus lauter Wohlbehagen die langen Schenkel genüsslich
von sich strecken und Sie dabei unsanft stupsen.
Wie gut solch
eine Pfotenmassage Ihrem Tier tut, merken Sie erst beim zweiten Mal: dann
nämlich, wenn Hund und Katze in Erinnerung an die herrlichen Minuten
"mitspielen" und eifrig Pfötchen geben. |
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